EUROPA AKTUELL
Die EU-Entwicklungspolitik
Die EU ist zu Beginn des 21. Jahrhunderts der wichtigste Partner der Entwicklungsländer: Europa zahlt mehr als die Hälfte der gesamten Hilfe weltweit. In diesem Dossier skizzieren wir die Grundzüge der europäischen Entwicklungspolitik und beobachten, wie sie sich weiter entwickelt.
Die Themen im Überblick
"Make Poverty History" - Die Botschaft kommt nur langsam an
Das bisher größte UN-Gipfeltreffen aller Zeiten vom 14. bis 16. September in New York ist nach Meinung vieler Beobachter mit einem enttäuschenden Ergebnis zu Ende gegangen. Die hochgesteckten Erwartungen haben sich nicht erfüllt
"Make Poverty History" - Hört die Welt auf Bono&Co?
191 Staats- und Regierungschefs berieten auf dem bisher größten UN-Gipfel neben der UN-Reform auch die Umsetzung der vor fünf Jahren beschlossenen Millenniums-Entwicklungsziele (MEZ) diskutieren und beraten. Was aber sind diese Entwicklungsziele und welche Rolle spielt dabei die EU?
ECHO schließt Büro in Angola
Nach 13 Jahren Präsenz in dem von Bürgerkriegen erschütterten Land, schließt die Generaldirektion für humanitäre Hilfe (ECHO) ihr Büro in Angola. Obwohl Angola immer noch zu den am schwächsten entwickelten Ländern der Welt gehört, haben sich die Prioritäten augenscheinlich verschoben.
Sudan-Tschad: EUropa hilft
Die EU-Kommission hat weitere zwölf Millionen Euro bereitgestellt, um die angespannte humanitäre Situation im Tschad abzumildern. Denn seit Beginn der Sudan-Krise Anfang 2003 erhöht der sudanesische Flüchtlingsstrom den humanitären Druck auf den Nachbarstaat ständig.
Handel und Entwicklung - ein schwieriges Verhältnis
Viele globalisierungskritische Gruppen machen die gegenwärtigen Regeln des Welthandels für Armut und Hunger auf unserem Planeten verantwortlich. Sie fordern daher einen fairen Handel. Was aber versteht man darunter? Und was hat das mit Europa zu tun?
Die Entwicklungspolitik der EU - Ein Überblick
Der 11. September 2001 hat dafür gesorgt, dass die Entwicklungszusammenarbeit mit den armen Ländern dieser Erde wieder stärker in den Mittelpunkt der internationalen politischen Diskussion gerückt ist. Armut, Perspektivlosigkeit und Hunger alleine produzieren zwar keinen Terrorismus, können aber den dafür notwendigen Nährboden liefern.
Andere Beiträge zum Thema
EU-Politikfeld: Entwicklungspolitik
Die Entwicklungshilfe der EU ist eher als Entwicklungskooperation zu bezeichnen. Das Prinzip der Partnerschaft prägt die Entwicklungshilfe im eigentlichen Sinne, ebenso wie die Politik und den Handel mit den Entwicklungsländern. Dieses Konzept ist nicht nur wegen der "Politik der Partnerschaft" einzigartig. Zum einen hat die EU ihren Binnenmarkt für Produkte aus den Entwicklungsländern geöffnet, ohne dafür gegenseitige Präferenzen für ihre eigenen Exporte zu erhalten.
Der Weltgipfel 2002 in Johannesburg
Die Erwartungen an den "Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung" im südafrikanischen Johannesburg waren sehr unterschiedlich. Weltweites Wirtschaftswachstum umweltschonend und sozial gerecht zu gestalten, ist kein leichtes Ziel. In der EU hat das Thema Klima eine hohe Priorität erlangt, doch standen für die USA und die Entwicklungsländer andere Themen an erster Stelle.
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