EUROPA AKTUELL

Das aktuelle Dossier
Erweiterung 2004: Herzlich willkommen in EUropa

Für manchen Beitrittskandidaten erfüllte sich der "Traum von Europa", für andere war der Beitritt die logische Konsequenz des innenpolitischen Reformprozesses. Zwar fielen weder Schlagbäume an den Grenzen, noch mussten neue Euro-Münzen geprägt werden, verändert hat sich aber dennoch viel. Dieses Dossier beschreibt die wichtigsten Entwicklungen im Rahmen der großen EU-Erweiterung vom 1. Mai 2004.

Die Themen im Überblick
100 Tage Osterweiterung - und nun?
Feuerwerk auf Malta, Kirchenglocken in Ungarn, Lichtermeer in Litauen und Walzertanz am Brandenburger Tor in Berlin - über 100 Tage ist es bereits her, als die historische Osterweiterung der Europäischen Union formal vollzogen wurde. Doch was hat sich seitdem getan?

"Europaphorie ist Ernüchterung gewichen"
Die Münchener Politologin Dr. Manuela Glaab erklärt, warum die Menschen in den Beitrittsstaaten die Europhorie verlassen hat und welche Bevölkerungsteile dort europafreundlich oder europakritisch eingestellt sind.

Die Erweiterung der Feierzone
Aus der Lausitz schien am Wochenende des 1. Mai durch die Feierlichkeiten zur EU-Osterweiterung der Nabel Europas geworden zu sein - dauerhaft. Das Dreiländereck Tschechien, Polen und Deutschland mit dem Grenzfluss der Neiße bot eine perfekte Kulisse für die drei Tage währenden Festivitäten.

Wo es raucht, da ist Feuer
Randnotizen zur Osterweiterung und den Feierlichkeiten in Zittau.

Zustimmung ja, Enthusiasmus nein
Die Deutschen sehen der EU-Osterweiterung grundsätzlich optimistisch entgegen. Zu diesem Schluss kamen Soziologen der TU Chemnitz und der Internationalen Universität Bremen. Matthias Zier sprach für europa-digital mit dem Diplom-Soziologen Dirk Baier, Mitarbeiter im Projekt "Die EU-Osterweiterung als Mobilisierungsschub für rechte Einstellungen?" an der TU Chemnitz.

Die Beitrittsländer und ihre Menschen
Zum 1. Mai wird die Europäische Union um rund 75 Millionen Menschen wachsen. Doch wer sind die Menschen, die ihn den zehn Beitrittskandidaten leben? Welchen Ruf haben die angehenden EU-Europäer? Wir verschaffen Ihnen einen Überblick.

Von Reformstau und Minderheitenproblemen
Mit dem Beitritt zur Europäischen Union beginnt für die zehn Jung-Mitglieder eine neue politische Epoche, an die sie auch große wirtschaftliche Hoffnungen knüpfen. Innenpolitisch ist die Lage in einigen Beitrittsländern allerdings immer noch problematisch genug. Ein kurzer Überblick von Tobias Daniel.

Zwischen Befürchtungen und Partnerschaft
Seit Wochen ist die Osterweiterung eines der zentralen Themen auf der europäischen Tagesordnung. Doch wie sieht man die EU-Erweiterung in den übrigen Teilen der Welt?

Die Erklärer der Erweiterung
Wir haben uns Dossiers und Themenschwerpunkte anderer Medien rund um die EU-Erweiterung angeschaut und stellen sie hier - in drei Kategorien - vor.

Deutsche Skepsis gegenüber Europa
Sonderlich begeistert waren die Deutschen noch nie, wenn man sie nach der EU-Erweiterung fragte. Doch je näher der Termin nun rückt, desto größer wird die Sorge vieler Menschen, überfordert zu werden. Dies liegt nicht nur an der derzeit schlechten Stimmung in Deutschland.

Droht Europa eine neue Völkerwanderung?
Wenige Tage vor der EU-Erweiterung haben zahlreiche EU-Mitglieder Beschränkungen beim Zugang möglicher Einwanderer aus den mittel- und osteuropäischen Staaten erlassen. Nur Irland lässt die Tore für Arbeitskräfte aus den Beitrittsländern offen.

Kerk: Feierliches Entrée für einen neuen Stern Europas
Zajc: "Ein Zimmer in der Europäischen Union"
In unserer Interviewserie Slowenien im Gespräch hat Marianne Heinzlmeier den Schriftsteller Dane Zajc zur Lage in seinem Land sowie Sloweniens Zeremonienmeister zu den Aktivitäten in der Festwoche befragt.

Irland ohne Angst vor den Neuen und Großen
In gut zwei Wochen erweitert sich die EU nach Osten. Was aber sagt man im äußersten Westen dazu? Beispielsweise in Irland, das seit seinem Beitritt 1973 von der europäischen Strukturförderung profitiert. europa-digital sprach mit Seán Ó Riain, der in der irischen Botschaft in Berlin arbeitet und vor allem die Gemeinsamkeiten mit den Beitrittsstaaten betont.

"Kapital ist mobiler als Arbeit"
Ramunas Vilipsauskas hat Wirtschafts- und Politikwissenschaften studiert und arbeitet für das Lithuanian Free Market Institute. europa-digital sprach mit ihm über die Folgen der Osterweiterung für die neuen Mitglieder, die Wirkung der Strukturfonds und den Stand der marktwirtschaftlichen Reformen.

Kaliningrad: Lackmustest der strategischen Beziehungen
Der Konflikt zwischen der EU und Russland um die Kaliningrad-Visaregelung wurde oft als Stolperstein für die Osterweiterung betrachtet, doch stellte sich hier das außenpolitische Engagement der EU letztlich als Motor heraus. Wir werfen einen historischen Blick zurück und skizzieren, wie beide Seiten eine Kompromisslösung finden konnten.

Kaliningrad: Gar kein Problem für Reiche
Die Region Kaliningrad, der nördliche Teil des früheren Ostpreußen, ist wieder in den Schlagzeilen. Gebannt warten die russischen Einwohner auf den 1. Mai, an dem die russische Exklave zusätzlich eine EU-Enklave wird. Ziko Marcus Sikosek befragte für europa-digital ein russisches Herausgeberpaar, mit welchen Gefühlen sie in die Zukunft sehen.

Das "beste politische Projekt" wird Realität
Keine hundert Tage mehr, dann wird die bislang größte Erweiterungsrunde der EU Realität. Trotz der politischen Einigung sind die Unterschiede im Lebensstandard zwischen den EU-Ländern so groß wie noch nie. Eine Bestandsaufnahme in drei Teilen.

"Wider Europe"
Das Dilemma der Osterweiterung: Nach der ersten Runde 2004 rückt die EU wieder näher an instabile Länder heran. Europa braucht eine außenpolitische Oststrategie und könnte dazu das Know-How der neuen Mitglieder nutzen.

Angebote zur EU-Erweiterung bei DW-WORLD.DE
Unser Medienpartner bietet auf seinen Seiten ein multimediales Angebot zum Thema der EU-Erweiterung: Bildergalerien, Dossiers, Videos und noch mehr.

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