In eigener Sache

Sehr geehrte Leser und Leserinnen

Zehn Jahre haben wir versucht, für Sie einen Pfad durch den EU-Dschungel zu schlagen. Jetzt ist er uns über den Kopf gewachsen und wir stellen das Magazin ein.

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Impressum

DAS DSCHUNGELBUCH

  • Axel Heyer
 

Achtung: Dieses Beipspiel bezieht sich auf die Zeit vor dem Vertrag von Lissabon, wird aber ähnlich auch in Zukunft angewendet

Wie entsteht eine Richtlinie?

Was ist Kraft-Wärme-Kopplung?

Die Frage, wie eine Richtline entsteht, wollen wir einmal so genau wie möglich beantworten, weil es darum geht, wie konkret die Gesetze ausgehandelt werden, nach denen sich 450 Mio. Europäer zu halten haben. Deshalb haben wir uns an einen Europaabgeordneten gewandt, der an dem Beispiel einer konkreten Richtlinie erklärt, wie es funktioniert. Norbert Glante, SPD-Abgeordneter aus Brandenburg war 2002/04 Berichterstatter für die Richtlinie zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung. Auf seine praktischen Erfahrungen beziehen sich die angegebenen Daten.

Kraft-Wärme-Kopplung ist die gleichzeitige Herstellung von Strom und Wärme in einem Prozess. Durch die gleichzeitige Herstellung werden die eingesetzten Brennstoffe effizient genutzt, nämlich einmal für die Erzeugung von Strom und für die Erzeugung der Wärme, die sonst in einem separaten Prozess und unter Einsatz von einer zusätzlichen Brennstoffmenge hergestellt werden müsste.

Die bekannteste und in Nordeuropa am weitesten verbreitete Anwendung der KWK ist die Fernwärme. Es gibt aber auch die industrielle KWK, zum Beispiel in Papierfabriken oder Keramikfabriken.

Die Rechtsgrundlage für die Kommission, um zum Thema KWK tätig zu werden, ist Artikel 175 des EG-Vertrags (Umwelt).

 Erstveröffentlichung am 27.9.2004