- Svenja Friedrich.
In eigener Sache
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DAS DSCHUNGELBUCH

Die Europäische Freihandelszone
Die wichtigsten Meilensteine der Entwicklung
- 1960: Gründung der EFTA, Unterzeichnung des EFTA-Abkommens
- 1966: Das Freihandelsabkommen der EFTA-Mitglieder für Industrieprodukte ist vollständig umgesetzt
- 1972: Dänemark und Großbritannien verlassen die EFTA und werden Mitglieder der EU
- 1977: Beseitigung der Zölle für Industrieprodukte im Handel zwischen dem Europäischen wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der EFTA
- 1984: Erklärung von Luxemburg über die Zusammenarbeit zwischen EWG und EFTA
- 1992: Unterzeichnung des EWR-Abkommens
- 1995: Österreich, Finnland und Schweden verlassen die EFTA und werden Mitglieder der EU
- 2001: Erneuerung des EFTA-Vertrags
- 2003: Die EFTA stimmt der Erweiterung des EWR um die neuen EU-Mitgliedstaaten der EU-Erweiterung 2004 zu.
- 2006: Die EFTA stimmt der Erweiterung des EWR um die neuen EU-Mitgliedstaaten Bulgarien und Rumänien zu.
Die "European Free Trade Association" (EFTA) ist eine zwischenstaatliche Organisation von vier europäischen Ländern, die alle keine EU-Mitglieder sind. Die EFTA wurde 1960 gegründet und besteht heute aus Island, Norwegen, Liechtenstein und der Schweiz. Ihr Ziel ist, den Handel und die wirtschaftliche Integration zu fördern.
Die Aufgaben der EFTA umfassen:
- die Verwaltung des EFTA-Abkommens (rechtliche Basis der Organisation und Basis für die Freihandelsbeziehungen zwischen den EFTA-Staaten)
- die Verwaltung der weltweiten Freihandelsabkommen zwischen der EFTA und Drittländern
- die Verwaltung des EWR-Abkommens (Europäischer Wirtschaftsraum), welches drei EFTA-Staaten (Island, Norwegen und Liechtenstein) die Teilnahme am EU-Binnenmarkt ermöglicht
- EFTA - European Free Trade Association.
- Die EFTA-Überwachungsbehörde.
- Der EFTA-Gerichtshof.
- EFTA - European Free Trade Association.
- Das EFTA-Sekretariat.
Die EFTA ist für ihre Mitgliedstaaten ein wichtiges handelspolitisches Instrument.
Der wohl größte Unterschied zwischen der EU und der EFTA ist, dass den Mitgliedstaaten der EFTA die volle politische Handlungsfreiheit erhalten bleibt. Es gibt keine gemeinsamen Außenzölle, keine gemeinsamen Regelungen für Landwirtschaft und Fischerei. Wesentlich ist auch, dass die EFTA-Mitglieder erst nach einer Kündigungsfrist von zwölf Monaten austreten können.
Das jährliche Budget der EFTA beträgt ungefähr 14,8 Millionen Euro (Stand: Februar 2007, Website des EFTA Sekretariats). Norwegen steuert fast 50 Prozent zum Haushaltstopf bei, die Schweiz rund 40 Prozent.
Die Entwicklung der EFTA
Die Gründungsmitglieder der EFTA waren Dänemark, Großbritannien, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden und die Schweiz. Mitglieder, die später beitraten, waren Island (1970), Finnland (1986) und Liechtenstein (1991). Nachdem Dänemark und Großbritannien (1973), Portugal (1986) sowie Schweden, Finnland und Österreich (1995) der EU beitraten, setzt sich die EFTA nur noch aus vier Ländern zusammen.
Veröffentlicht am 16.4.2007
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