DAS DSCHUNGELBUCH

  • Katrin Pepping
 

Die Europäische Investitionsbank

Die Europäische Investitionsbank (EIB) wird oft als Hausbank der EU bezeichnet. Das bedeutet aber nicht, dass sie die Privatkonten der Kommissare, Beamten und Europaabgeordneten verwaltet. Im Gegenteil: Auch wenn sie ihren Sitz im Kontenparadies Luxemburg hat, führt die EIB überhaupt gar keine Privatkonten, hat keinen Publikumsverkehr und nimmt auch keine Einlagen entgegen. Sie ist ausschließlich für die Vergabe von Krediten und Bürgschaften an öffentliche und private Investoren zuständig.

Mit den Geldern, die die EIB verleiht, sollen die Ziele der EU gefördert werden. Durch langfristige (bis zu 20 Jahre) und zinsgünstige Darlehen werden Projekte finanziert, die der wirtschaftlichen Integration und dem stärkeren wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt in der EU dienen. Es geht also darum, ähnliche Lebens- und Einkommensniveaus in ganz Europa zu schaffen und so den Zusammenhalt in Europa zu stärken. Dies geschieht natürlich besonders durch die Finanzierung von Projekten in den wirtschaftlich schwächeren Regionen. Die EIB unterstützt die EU also vor allem bei der Umsetzung ihrer Pläne zur Strukturentwicklung

 Erstveröffentlichung am 29.3.2005

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