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DAS DSCHUNGELBUCH

  • Axel Heyer
 

Die Europäische Zentralbank

Am 1. Januar 1999 hat die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Arbeit aufgenommen. An diesem Tag begann die dritte Phase der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, und die Wechselkurse zwischen den damals elf Staaten, die sich für den Euro qualifiziert haben (Belgien, Deutschland, Finnland, Portugal, Österreich, die Niederlande, Luxemburg, Italien, Irland, Frankreich und Spanien) wurden unwiderruflich eingefroren. Mittlerweile ist noch Griechenland hinzu gekommen.

Diese Länder bilden gemeinsam die so genannte Eurozone, in der der Euro seit dem 1. Januar 2002 offizielles Zahlungsmittel ist. Die EZB ist in erster Linie dafür verantwortlich, dass unsere neue Währung stabil bleibt. Wie sie dies tun und was die EZB noch für Aufgaben hat, stellen wir im folgenden vor.

Porträt des EZB-Präsidenten

Jean-Claude Trichet

Dafür wurde die EZB im Wesentlichen nach dem Vorbild der Deutschen Bundesbank errichtet, der das mit der D-Mark insgemsat sehr gut gelungen war. Wie die Bundesbank hat auch die EZB ihren Sitz in Frankfurt am Main. Personifiziert wird die EZB besonders durch ihren Präsidenten. Nachdem in den ersten fünf Jahren ihres Bestehens der mittlerweile verstorbene Niederländer Wim Duisenberg dieses Amt innehatte, ist seit dem 1.11.2003 der Franzose Jean-Claude Trichet EZB-Präsident.

Erstveröffentlichung am 28.6.1999
zuletzt aktualisiert am 11.2.2006