In eigener Sache

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Impressum

DAS DSCHUNGELBUCH

  • Daniel Spichtinger
 

Die Entwicklung der EU-Informationsgesellschaft

  • Die Informationsgesellschaft hat ihren Ursprung in zwei Entwicklungen, nämlich
  • der Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der IKT, die mit dem ESPRIT-Programm 1984 begann
  • der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes, die mit dem Grünbuch aus dem Jahr 1987 ihren Anfang nahm.

Anfang der neunziger Jahre entstand schließlich auf europäischer Ebene der GSM-Standard, der sich Dank der immer weiter fortschreitenden Telekom-Liberalisierung rasch durchsetzen konnte und heute als weltweites Vorbild gilt. GSM wird nicht nur in Europa, sondern auch in 130 außereuropäischen Ländern verwendet. 1993 veröffentlichte die Kommission das Weißbuch "Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung", das die große Bedeutung der Informationsgesell-schaft (Infoges) für diese Ziele betont. Es führte schließlich zum ersten Aktionsplan zur Infoges mit dem Titel "Europas Weg in die Infoges" (1994).

1999 legte die Kommission die Kommunikation "eEurope - eine Informationsgesellschaft für alle" vor, die der Europäische Rat im Jahr 2000 begrüßt hat und die Aktionspläne eEurope 2002 und eEurope 2005 zur Folge hatte. Als Nachfolger wurde Anfang dieses Jahr die i2010 Initiative vorgestellt.

Zur Überarbeitung der rechtlichen Rahmenbedingungen wurde 2002 ein neuer Rechtsrahmen, auch Telekommunikationspaket genannt, vorgeschlagen.

Die TIG-Forschung war im fünften Rahmenprogramm (1999-2002) anfänglich noch auf unterschiedliche Programme verteilt. Das TIG-Programm hat sie dann zusammengefasst und im sechsten Rahmenprogramm (2002-2006) mit 3,6 Milliarden Euro versehen. Auch im siebten Rahmenprogramm (2007-2013) wird die Informationstechnologie wieder eine wichtige Rolle spielen.

 Erstveröffentlichung am 12.9.2005
zuletzt aktualisiert am 9.3.2006