In eigener Sache

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Impressum

DAS DSCHUNGELBUCH

  • Sibylle Möller
 

Die Chronologie der Umweltpolitik

1958: In den Römischen Verträgen ist für die Umweltpolitik kein Platz vorgesehen.

1967: Erste Umweltrichtlinie zur Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe 67/548/EWG.

1972: Der EG-Gipfel in Paris fordert die Kommission zur Ausarbeitung eines Umweltaktionsprogramms auf.

1973: Die europäische Umweltpolitik vollzieht sich in Aktionsprogrammen, die auf mehrere Jahre angelegt sind. Das erste europäische Umweltaktionsprogramm 1973-1976 wird initiiert.

1987: Die EEA schreibt erstmalig die Kompetenzen der EG in der Umweltpolitik fest. Die Prinzipien der Vorbeugung, Verursachung und des Ursprungs werden vertraglich festgesetzt.

1992: Das Umweltzeichensystem "Blume" wird eingeführt. Es ist eine freiwillige Kennzeichnung für Produkte mit geringen Umwelteinwirkungen. Es ist in allen 15 Mitgliedstaaten sowie in Island, Lichtenstein und Norwegen gültig.

1993: Der Vertrag von Maastricht ermöglicht weitgehend Mehrheitsbeschlüsse für die Umweltpolitik und das Europäische Parlament gewinnt an Mitbestimmungsrecht. Das Vorsorgeprinzip wird als Handlungsgrundsatz der Umweltpolitik aufgenommen.

1994: Eine Europäische Umweltagentur mit Sitz in Kopenhagen wird gegründet.

1995: Die Europäische Umweltagentur nimmt ihre Arbeit auf.

1997: Das Protokoll von Kyoto wird abgeschlossen. Bis 2012 sollen die Emissionen um 8% gesenkt werden.

1999: Beginn der Grünen Wochen, der jährlichen EU-Umweltkonferenz.

1999: Im Vertrag von Amsterdam wird das Nachhaltigkeitsprinzip festgeschrieben.

2001: Sechstes Umweltaktionsprogramm der Kommission mit dem Motto "Umwelt 2010: Unsere Zukunft liegt in unserer Hand". Es wurde auf 10 Jahre festgesetzt.

2001: Die Staats- und Regierungschefs verabschieden auf dem Gipfel in Göteborg ihre Strategie für nachhaltige Entwicklung.

2002: Die EU ratifiziert das Protokoll von Kyoto.

2003: Europäische Umweltministerkonferenz in Kiew, Ukraine. Thema war dieses Jahr "Umwelt für Europa".

Erstveröffentlichung am 29.3.2003