27 EUROPA PLUS
Länderprofil Malta
In Kürze
- Name:
- Republik Malta
- Regierungsform:
- Republik
- Staatsoberhaupt:
- Präsident George Abela
- Hauptstadt:
- Valetta
- Einwohnerzahl:
- ca. 410.000
- Währung:
- Euro
- Landessprache:
- Maltesisch, Englisch, Italienisch
- EU-Mitglied:
- seit 1. Mai 2004
Regierungs- , Staatsform
Malta ist seit seiner Unabhängigkeit vom Vereinten Königreich 1964 eine Republik, in der die 68 Gemeinden zentral verwaltet werden. Das Einkammerparlament umfasst in der Regel 65 Abgeordnete [Überhangmandate sind möglich], die für fünf Jahre gewählt werden. Faktisch herrscht ein Zweiparteiensystem, kleinere Parteien erlangen meist nur auf kommunaler Ebene Mandate.
Das Parlament wählt mit einfacher Mehrheit alle fünf Jahre den Präsidenten des Landes. Das Amt des Staatspräsidenten beschränkt sich weitgehend auf repräsentative Funktionen. Er ernennt nach einer Wahl jedoch den Kandidaten der siegreichen Partei zum neuen Premierminister. Dieser bildet mit den Ministern die Regierung und ist gegenüber dem Parlament verantwortlich.
Regierung
- Staatsoberhaupt:
- Präsident George Abela (Malta Labour Party)
- Premierminister/in:
- Lawrence Gondi (Nationalist Party)
- Außenminister:
- Tonio Borg (Nationalist Party)
- „Europa“-Minister:
- Tonio Borg (Nationalist Party)
- Regierungskoalition:
- Nationalist Party
Parteien im nationalen Parlament
Letzte Wahl: 2008.
- Partit Nazzjonalista / Nationalist Party (PN), 35 Sitze.
- PPartit Laburista / Malta Labour Party (MLP), 34 Sitze.
Geografische Lage in Europa
Die Republik Malta setzt sich aus den drei im Mittelmeer gelegenen Inseln Malta, Gozo und Comino zusammen. Sie liegen im Zentrum des Mittelmeers, etwa 90 km südlich von der italienischen Halbinsel Sizilien. Mit einer Landesfläche von 316 Quadratkilometern und 410.000 Einwohner zählt Malta zu den Zwergstaaten und ist der kleinste Mitgliedstaat der Europäischen Union. Auffällig ist die unterschiedliche Ausprägung der Küstenabschnitte. Während sich im Norden und Osten der Inseln Sandstränden befinden, ragt im Süden und Westen eine lang gezogene Steilküste hervor.
Malta in der EU
Gemeinsam mit neun anderen Staaten trat Malta am 1. Mai 2004 der Europäischen Union bei. Derzeit ist der Inselstaat das kleinste Mitgliedsland der Gemeinschaft und weist eine sehr hohe Bevölkerungsdichte auf. Der Euro wurde zum 1. Januar 2008 als nationale Währung eingeführt.
- Stimmenzahl im Ministerrat (Rat): 3.
- Sitze im Europäischen Parlament: 5.
Parteien im Europaparlament
- Partit Laburista / Malta Labour Party (MLP), 3 Sitze, S & D-Fraktion.
- Partit Nazzjonalista / Nationalist Party (PN), 2 Sitze, EVP-Fraktion.
Regionalpolitik der EU
Die gesamte Landesfläche zählt in der Europäischen Regionalpolitik als Konvergenzzone. Konvergenzzonen sind Regionen der höchst möglichen Förderstufe. Weitere Informationen zur Regionalpolitik der EU.
Agrarpolitik
Zuschüsse im Rahmen des Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft: 1,97 Millionen Euro
Quelle: EU-Kommission, Haushaltsjahr 2007.
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